| Kindertagesstättenpflicht |
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1. In den letzten Jahrzehnten hat sich nicht nur die Arbeit in den Kindergärten, sondern es haben sich auch die Ziele und Ansprüche geändert. Man redet inzwischen auch nicht mehr von Kindergärtnerinnen, sondern von Erzieherinnen und Erziehern. Die Ausbildung wurde an die Erwartungen angeglichen und nach wissenschaftlichen Erkenntnissen ausgebaut. Ein wichtiger Teil der vorschulischen Erziehung ist und wird auch immer bleiben: die Erfahrung! Die Erfahrungen seit Ankündigung des KiBiz-Programms, haben gezeigt, dass dieses, damals schon in einigen Punkten kritisiert, schlussendlich nicht mit dem Alltag harmonisiert.
Die enorme Bedeutung der Kindergärten als Vorbereitung für die Grundschule ist allgemein bekannt und anerkannt. Fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse werden in die pädagogische Arbeit eingebunden: Emotionale und soziale Stabilität werden in den Kindergärten vermittelt, -Grundsteine eines erfüllten und glücklichen Lebens. Der Kindergarten hat nicht nur an Bedeutung gewonnen. Für Eltern, Lehrer und Pädagogen ist klar: der Kindergarten ist die „Vorschule“ des Lebens! Wir von der Zentrumspartei sind daher der Meinung, dass die Aufnahme ab dem 3. Lebensjahr und der Besuch des Kindergartens genau wie der Besuch der Grundschule eine Verpflichtung darstellen sollte.
Kinder haben nicht nur ein Recht auf das Erlernen von Lesen und Schreiben, sondern auch auf geistig-emotionale Bildung: Soziale Kontakte knüpfen, Konfliktfähigkeit, Teamgeist entwickeln... Dies sehen wir als Sozial-Konservative besonders wichtig für Kinder sozial-benachteiligter Mitbürger oder Mitbürger mit Migrationshintergrund: Kontakt mit gleichaltrigen Kindern im Alltäglichen.
Sieht man sich einmal die „Probleme der Gesellschaft“ an, so fehlt es weniger an fachlicher Kompetenz, als der Fähigkeit, menschlich-sozial miteinander um zu gehen. Wie oft werden Arbeits- und Ausbildungsverträge gelöst, weil ein zwischenmenschlicher Konflikt nicht beigelegt werden konnte? Gewalt und Sprachlosigkeit. Das ist nicht die Zukunft, die wir wollen.
Die Forderungen der Zentrumspartei: è Einführung einer Teilnahmepflicht am Kindergarten für Kinder ab 3 Jahren. è Keine Kindergartenbeiträge für Kinder ab 3 Jahren für =25 Stunden/Woche.
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