| Verpflichtung |
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Hartz-IV-Empfänger Durch technische erneuerungen und vorrangige Kurspflege an den Börsen sind in Deutschland so viele Arbeitslätze verloren gegangen, dass sich die Lohnquote von 50 bis 60 Prozent der Produktionskosten heute halbiert hat und nunmehr je nach Branche zwischen 25 und 30 Prozent liegt. Von den seelischen Belastungen der Arbeitslosen einmal ganz zu schweigen. Feste Arbeitsplätzesind zu Gunsten von „400-Euro-Jobs“ millionenfach abgeschafft worden. Arbeitsplätze sind im Zuge der Globalisierung in Billiglohnländer verlagert worden. Sozial- und Umweltstandards, Sklavenarbeit, Kinderarbeit – davor erden die Augen verschlossen. Fast ausschließlich die Handwerks- und Kleinbetriebe sind in der Krise ihrer sozialen Verpflichtung nachgekommen und stellen noch heute die meisten Arbeits- und Ausbildungsplätze. Arbeitsplätze und nicht Jobs! Arbeitsplätze bedeuten Identifizierung mit der Arbeit, ja sogar mit dem Arbeitsstück, daher der Erfindungsreichtum in Deutschland. Jobs, so wie ich es auch in Amerika kennengelernt habe, bedeutet so viel Arbeit, dass eine Kündigung gerade noch vermieden wird. Leserbrief von Zentrumsparteimitglied Raymund Bialkowski in der Rheinischen Post am 21.01.2010
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