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Bahnhof Rheinhausen

Leserbrief        

Thema: ÖPNBV                                    

Bahnhof Rheinhausen

 

Wie wenig die Duisburger Stadtpolitik am Erhalt des Bahnhof Rheinhausen und den vielen Reisenden (Pendler, Urlauber und andere Bürger täglich), interessiert war und ist, läßt sich

an der nachfolgenden Chronik ablesen.

 

Unterschriftenaktion für den Erhalt der Fahrkartenausgabe

23.05.1995 / 6:00Uhr bis 11:00 Uhr, Ergebnis 427 Unterschriften, die der Bezirksvertretung Rheinhausen übergeben wurden.

Zusagen der Bahn nach der Unterschriftenaktion.                     

Ausbildungszentrum mit Fahrkartenausgabe

Die Einweihung erfolgte am 03.09.1996, 11:00 Uhr, mit Musikkapelle, großem Brimborium, Pult und Redner der DB, wie auch Politiker aller Couleur aus Duisburg.

Der Startbetrieb der Ausbildung erfolgte durch die DB selbst. Doch schon nach kurzer Zeit folgte durch die DB die Auflösung der Lehrlingsausbildung.

 

Land fördert kleine Bahnhöfe    (Aussage der SPD Ministerin Ilse Brusius).

Schwerpunkt soll die Ausgestaltung kleiner Bahnhöfe sein. Im Programm Stadterneuerung. sei das Geld vorhanden. Es sind 329 Millionen DM für 1998 freigegeben.

In Rheinhausen ist auch 2010 nichts davon zu sehen. Wie Immer, Worte und keine Taten.

 

Unternehmenswechsel

Übergabe des Fahrkartenausgabe an die Firma ENTRADA Koblenz

Die schon nach kurzer Zeit Insolvenz anmeldete. Nicht nur der Verbleib der Fördergelder blieb ungeklärt. Auch folgte keine Untersuchung über eventuellen Mißbrauch der Einnahmen aus dem Fahrkartenverkauf.

 

Zukunft der Bahn in Rheinhausen

Ohne Widerspruch duldete die Politik im Rat der Stadt Duisburg und der Bezirksvertretung

Rheinhausen  die Fortführung der DB Demontagepolitik am Schienenverkehr Rheinhausen.

Demontage der Schienen zu Gunsten der Straße und heftiger Umweltverschmutzung

( LKW Transportwesen ).

Frei nach Adenauer „Was interessiert mich mein Geschwätz von Gestern“.

 

Wir sind nun im Jahr 2010 und ein Interessent für den Bahnhof scheint gefunden zu sein.

Doch von der Politik ist da keine Unterstützung zu hören oder gar zu sehen.

Muß man doch Sponsoren für die unnötigen und teuren Leuchtturmprojekte warmhalten.

 

Rücksichtnahme gegenüber vielen Pendlern und Reisenden ist weder im Rat oder der

Bezirksvertretung zu erkennen.

 

Es macht sich ja auch besser mit dem Motorroller von Kleingarten zu Kleingarten, oder

mit dem Fahrrad von einer zur anderen Einweihung zu fahren.

 

Hans-Dieter Even                                                                                                   26.08.2010

Beisitzer im Bundesvorstand

Deutsche Zentrumspartei

 
Großeinsatz der Feuerwehr am 16.08.2010
Risiko Ethylenoxid

 

Wie nervös die Feuerwehr beim Alarmeinsatz reagierte, an einem Gaskesselwagen

auf dem Rangiergelände in Rheinhausen, zeigte der hohe Fahrzeug- und Personaleinssatz.

 

Nach dem Einsatzabschluß wurde den Bürgern austropfendes Kondenswasser präsentiert.

Kondenswasser das vermutlich durch eine hohe Kühlleistung am Kühlsystem entstand.

 

Dabei wurden viele Fragen zum Risiko offen gelassen, weil die Bürger dann unangenehme Fragen stellen könnten.

 

Vermieden wurde auch die Aufklärung, daß das ausströmendes Ethylenoxid hoch entzündlich

ist, narkotische Wirkung hat, krebserregend ist, bei der Einatmung zu Schwindelanfällen und Teilnahmslosigkeit führt und bei größeren Mengen der Erstickungstod droht.

 

Verschwiegen wurde die Gefahr, daß reines Ethylenoxid mit sich selbst reagiert und ohne Zusatz von Luft oder anderen Stoffen sofort zum exothermen Selbstzerfall neigt. Dazu genügt bereits ein kleiner Druckstoß (z.B. Auffahrunfall auf Stadt-, Land- oder Bundes-Straßen). Was von chemisch instabilen Stoffen hinreichend bekannt ist.

 

Mit zunehmender Ethylenoxidkonzentration steigt der Detonationsdruck. Das Maximum ist bei ca. 70 Vol.% erreicht. Selbst bei einer kleinen Zündenergie detoniert der Stoff.

 

In Deutschland hat es bei Transporten mit diesem Gefahrgut bereits Unfälle gegeben,

die nur durch viel Glück keine Katastrophe auslösten.

 

Amerika hat da bereits andere Erfahrungen machen müssen (z.B. Evakuierung bis zu einer

Ausdehnung von 16 Km).

 

Doch sollten die Bürger in Rheinhausen nach Evakuierungsplänen und Sicherheitsräumen

fragen die gas- und druckdicht sind.

 

Hinweis: Detonation, eine mit Überschallgeschwindigkeit sich ausbreitende chem. Reaktion.

 

 

Leserbrief, 19.August 2010

 

 

Hans-Dieter Even

Atroper Straße  2

47226  DU-Rheinhausen

 
Hass-Prediger eröffnet Islam-Schule in NRW

Der radikalislamistische Hassprediger Mohammed Ciftci, der in Niedersachsen schon vom Verfassungsschutz beobachtet wurde will eine Islam-Schule in Mönchengladbach eröffnen.

Die BILD-Zeitung berichtet:

´Ungläubigen Muslimen muss der Kopf abgeschlagen werden. Frauen, die vom Glauben abfallen, sollten eingesperrt werden!

 

Vor seinen Schülern verbreitet Mohammed Ciftci diese radikale Auslegung des Islam. Jetzt zieht der Hass-Prediger nach Mönchengladbach, will am Niederrhein eine Islam-Schule eröffnen!

Bislang unterrichtete Ciftci seine Schüler in Braunschweig, wurde dort sogar vom Verfassungsschutz beobachtet. Gestern gaben die Niedersachsen den Umzug der Schule und des Vereins „Einladung zum Paradies“ bekannt. Verfassungsschützer Hans Wargel: „Wenn der Umzug der Islamschule nach Mönchengladbach vollzogen ist, so wäre dies gut für Niedersachsen.“

Das Düsseldorfer Innenministerium dagegen ist in höchster Alarmbereitschaft. Ein Sprecher: „Der Verein war in der Vergangenheit Anziehungspunkt für salafistisch orientierte Islamisten. Durch den Umzug könnte es zu einem erhöhten Zulauf aus diesem Spektrum kommen.“

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„Man hat Arbeitskräfte gerufen, und es kamen Menschen“

Als Max Frisch, der große Schweizer Schriftsteller, ahnungsvoll 1975 (Stichwort: „Überfremdung“) diese Zeilen schrieb, deutete sich nur erst schemenhaft an, welche die Folgen jener Anwerbeabkommen von 1960 bis 1968 sowie andere Formen organisierter und geduldeter Einwanderung für die Bundesrepublik Deutschland haben könnten. Gleiches gilt auch für andere europäische Länder. Diese sowie die nächste und übernächste Generation der Fremden hat Deutschland (und viele anderen europäischen Nachbarländer) vollkommen verändert – und zwar je nach Sichtweise mehr positiv oder mehr negativ. Bei bestimmten Gruppen von Einwanderern überwogen und überwiegen – objektiv gesehen - die Nachteile erheblich die Vorteile der Einwanderung.

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Duisburg: Die angesagte Katastrophe

Nach der Katastrophe von Duisburg mit inzwischen 19 Toten und 350 Verletzten ist die Betroffenheit groß. Die politisch Verantwortlichen, OB Sauerland, Innenminister Jäger, die Veranstalter und die Sicherheitsexperten der Stadt sind bemüht, die Verantwortung von sich zu weisen. Dabei hatte es im Vorfeld genug Warnungen und Bedenken gegeben, die Megaveranstaltung auf dem viel zu kleinen maroden Areal abzuhalten. Damals hatten die Verantwortlichen mit überheblicher Arroganz reagiert und wichtigtuerisch auf ihre Sicherheitskonzepte verwiesen, die aus “einsatztaktischen Gründen” jedoch geheim bleiben müssten. Allmählich kommt ans Licht: Die wichtigen Geheimkonzepte waren nur heiße Luft.

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